Back where I belong.

Some things about my grandmother: she’s stubborn and pig-headed. She’s always right. Children are always wrong. (E and I are considered children.) She and my grandfather have faced the hardships of World War II which makes them superior to us in every possible way. We don’t know real life, we lead a slovenly life (this even includes my mother.) My sister is a slacker because she likes to sleep in when possible.

And I just looked back in my archives and found the exact same post from a year ago.

I have mostly shut myself down emotionally since Christmas Eve. I don’t know what I’d do without my sister.

In all honesty, I’m just as false as any of them when we’re staging the happy family. By now I’ve reconciled with being fully financed by my parents – it’s the law, actually. Still, I accept their generous presents (for Christmas they got me a sewing machine as surprise present) given to me throughout the year. Doesn’t make me the most authentic person out there.

 

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1 comment
  1. go1988 said:

    Ich glaube nicht, dass sich die Authentizität einer Person an der Anzahl der Stunden misst, in denen sie “authentisch” ist. Was ich damit sagen will: man muss nicht immer und überall authentisch sein um eine authentische Person zu sein. Außerdem ist es durchaus verständlich: du fühlst dich bei deinen Großeltern sichtlich nicht wohl, warum solltest du es also dir und ihnen noch schwieriger und unangenehmer machen? Nur um als authentische Person gelten zu können? Zahlt sich meiner Meinung nach nicht aus und macht wenig Sinn.
    Natürlich kann ich aber deine Bedenken und dein ungutes Gefühl dabei verstehen; sich selbst eigesetehen zu müssen, dass man vielleicht doch nicht immer so ehrlich ist, wie man es von sich erwartet, ist nicht einfach. Ich verkneife mir zu Weihnachten auch viele DInge, weil eine Diskussion um gewisse Themen zwischen mir und meiner Familie generell keinen Sinn macht, aber besonders nicht zu Weihnachten. Damit bin ich auch unehrlich, hintergehe meine Prinzipien und Werte, aber das ist es mir wert. Weil mir eine lange, laute, uangenehme Diskussion, bei der am Ende ohnehin nichts rauskommt, es nicht wert ist, meine Position vertreten zu haben. Also nehme ich keine Position ein, halte ich mich raus. Was wirklich nicht einfach ist, zur Not muss man sich mit Teller abwaschen oder Flucht behelfen.

    Die Sache mit den Geschenken ist natürlich auch nicht einfach. Ich sehe es so, dass sie dir die Geschenke schenken wollen. Niemand hat sie dazu gezwungen, für sie scheint es ok zu sein es dir zu schenken – so lange sie dann keine Gegenleistungen verlangen ist das ok, finde ich. Und ich kann gut verstehen, dass es so etwas wie Schuldgefühle bereitet, viel zu bekommen. Immer wieder viel zu bekommen. Das Geschenk nicht anzunehmen würde deine Eltern aber kränken, insofern sehe ich keinen Sinn dahinter es nicht anzunehmen. Du sagst, das du “trotzdem ihre Geschenke annimmst” – aus der Formulierung schließe ich, dass es dir unangenehm ist. Naheliegenster Schluss um dieses unangenehme Gefühl zu entgehen: Das Geschenk nicht annehmen. Macht es aber glaub ich nicht besser. Aber ich kann mir vorstellen, dass du dich über das Geschenk gefreut hast, so mit hat es ja durchaus Sinn gemacht und hat seine Berechtigung. Und deine Eltern wird es gefreut haben, dir etwas zu schenken, dass dich freut (soweit ich dass mitbekommen habe, haben sie dir ja schon oft genug Dinge geschenkt, die deinen Geschmack/Sinn für Ästhetik/Essgewohnheiten nicht unbedingt getroffen haben).
    Mein Vater schenkt mir ja auch immer unmäßig viel, und nciht nur mir, sondern auch meinen Brüdern. Er sagt auch immer, wenn ich etwas brauche, dann soll ich es ruhig sagen. Es ist mir natürlich auch unangenehm, so viel zu bekommen, regelmäßig und seit vielen Jahren. Glaube aber, dass das für ihn eine Art Kompensierung darstellt. Vielleicht dafür, dass es nicht so oft ‘für uns dagewesen’ ist wie er gerne gewesen wäre, vielleicht sieht er es auch als seine Aufgabe, seine Kinder finanziell zu unterstützen. Es abzulehnen, würde keinen Sinn machen, da er es nicht akzeptieren würde bzw ich mir sogar vorstellen kann, dass es ihn kränkt. Also ist das einzige was ich tun kann, ihm dankbar sein dafür, ihm helfen wo ich kann (und möchte, frankly, ich könnte mehr mit ihm unternehmen, könnte ihn öfters besuchen und Go oder Schach mit ihm spielen, DVDs mitnehmen gemeinsam Filme ansehen, etc) und nicht aktiv nach mehr verlangen. Und das tust du ja auch nicht, du nützt ihre Großzügigkeit nicht aus. Du bist dir ihrer Großzügigkeit bewusst und geht sogar soweit, dass es dir Schuldgefühle bereitet. Du fragst aber nicht nach mehr. Alles was sie dir geben, tun sie freiwillig. Es liegt nicht in deiner Verantwortung, ihnen die Grenze zu setzen und sie vor ‘eigenem Schaden’ zu bewahren. Was du tun kannst, ist ihnen sagen und zeigen, dass du dankbar bist für das was sie für dich tun und dass du nicht mehr brauchst. Der Rest liegt bei ihnen.

    Spring nicht so hart mit dir um :) Aber auch das ist leichter gesagt als getan.

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